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Backgammon Regeln

Backgammon Regeln: Aufbau, Zugregeln & Taktik

Backgammon ist eines der ältesten Brettspiele der Welt für zwei Personen. Es verbindet taktische Planung mit Würfelglück. Ziel ist es, die eigenen 15 Steine ins Heimfeld zu ziehen und als Erster vollständig abzutragen.

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Spielaufbau und Ziel des Spiels

Das Spielbrett besteht aus 24 schmalen Dreiecken, den sogenannten Points (Zungen). Diese sind in vier Quadranten zu je sechs Points unterteilt: das eigene Heimfeld, das äußere Feld, das gegnerische Außenfeld und das gegnerische Heimfeld. Die erhöhte Mittelleiste heißt Bar.

Jeder Spieler besitzt 15 Steine (Checker), die zu Spielbeginn nach festem Muster aufgestellt werden:

Die Spieler bewegen ihre Steine in entgegengesetzter Richtung hufeisenförmig über das Brett in ihr jeweiliges Heimfeld. Wer zuerst alle 15 Steine auswürfelt, gewinnt die Partie.

Zugregeln und Würfelmechanik

Die Spieler würfeln abwechselnd mit zwei sechsseitigen Würfeln. Die Augenzahlen bestimmen die Züge:

Schlagen, die Bar und Wiedereintritt

Steht ein einzelner Stein allein auf einem Point, nennt man ihn Blot (Blöße):

Zieht der Gegner auf einen gegnerischen Blot, wird dieser geschlagen und auf die mittlere Bar gestellt. Solange ein Spieler Steine auf der Bar hat, darf er keine anderen Figuren ziehen. Er muss zuerst alle Bar-Steine über das gegnerische Heimfeld ins Spiel zurückwürfeln.

Das Auswürfeln (Bear-off)

Befinden sich alle 15 eigenen Steine im Heimfeld (Points 1 bis 6), beginnt das Abtragen. Bei jedem Wurf darf ein Stein von dem entsprechenden Point aus dem Spiel genommen werden. Ist ein gewürfelter Point leer, darf ein Stein von einem niedrigeren Point abgetragen werden, sofern keine Steine mehr auf höheren Points stehen.

Wird während des Abtragens ein Stein geschlagen, muss dieser erneut die Bar passieren und erst wieder ins Heimfeld wandern, bevor weitere Steine ausgewürfelt werden dürfen.

Wichtige Strategien für Einsteiger

Taktische Weitsicht entscheidet über Sieg und Niederlage:

Geschichte und Ursprung

Backgammon blickt auf eine über 4.500-jährige Geschichte zurück. Frühe Vorläufer wie das königliche Spiel von Ur in Mesopotamien und das römische Spiel Tabula legten den Grundstein für die heutige Form. Die Bezeichnung Backgammon etablierte sich im 17. Jahrhundert in England.

Besonderheiten dieser Version

YesssGames Backgammon ist auf reibungsloses, klares Spielvergnügen optimiert:

Häufige Fragen (FAQ)

Was ist eine Prime beim Backgammon?

Eine Reihe aus sechs zusammenhängenden besetzten Points heißt Prime. Sie kann mit einem einzelnen Würfel nicht übersprungen werden und sperrt den Gegner komplett ein.

Was passiert, wenn man nicht beide Würfel spielen kann?

Es müssen so viele Würfel wie möglich gezogen werden. Ist nur einer spielbar, muss zwingend der höhere Wert genutzt werden.

Darf man abtragen, wenn ein Stein auf der Bar liegt?

Nein. Das Abtragen erfordert, dass sich alle 15 Steine im Heimfeld befinden. Liegt ein Stein auf der Bar, muss er zuerst neu einreisen.

Was unterscheidet einfachen Sieg, Gammon und Backgammon?

Hat der Verlierer keinen Stein abgetragen, ist es ein Gammon (doppelter Gewinn). Steht dabei noch ein Stein auf der Bar oder im gegnerischen Heimfeld, ist es ein Backgammon (dreifacher Gewinn).

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